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Auswirkungen der Trockenheit 2013 auf den Maisertrag



13/12/2013
Überblick 
  • Nasskalte Witterung im Frühjahr gefolgt von Trockenheit und Hitze im Sommer waren 2013 in weiten Gebieten Österreichs zu beobachten. Durch Trockenheit verursachter Stress kann im Jahr 2013 durchaus als extrem bezeichnet werden.
  • In Gebieten mit ausgeprägter Trockenheit ist der Maisertrag erheblich unter dem ortsüblichen Durchschnitt ausgefallen. Somit wird der Ertrag 2013 nicht das optimale Leistungsniveau von Hybridsorten aufzeigen.
  • In Regionen mit extremen Stress sind die Landwirte gut beraten, wenn sie zur Einschätzung des Leistungspotentials der Sorten die Erträge aus anderen Regionen und Jahren, in denen günstigere Bedingungen vorherrschten, heranziehen.
  • Pioneer Züchter haben in den letzten Jahren das Optimum® AQUAmax® System entwickelt. Damit soll es Landwirten ermöglicht werden, Umwelteinflüsse besser abzufedern und mögliche negative Konsequenzen auf die Leistung der Pflanzen zu verringern.
Hybridleistung mehrere Jahre betrachtet 

Die jeweilige Hybridleistung schwankt von Jahr zu Jahr. Ein Hybrid, welcher bei nahezu perfekten Wachstumsbedingungen (z.B. 2012) besser abgeschnitten hat, kann in trockenen Jahren (z.B. 2013) unterdurchschnittliche Leistungen erbringen. Diese Eigenschaft wird durch die genetische Veranlagung und die spezifischen Umweltbedingungen bestimmt. Die genetische Veranlagung und die Leistung bei unterschiedlichen Umweltverhältnissen ist auch bei normalen Witterungsverhältnissen hybridtypisch. Das Auftreten von Krankheiten und Schädlingen, zusätzlich zu Trocken- oder Feuchtigkeitsstress, beeinflusst den relativen Ertrag von Hybridmais ebenfalls. Das Wachstum von Wurzel- und Narbenfäden wurde oftmals auch durch das Auftreten des Maiswurzelbohrers beeinträchtigt. Die Standfestigkeit wird wiederum durch das mögliche Auftreten des Maiszünslers und von Fusariumpilzen beeinflusst. Zusammengefasst heißt das, dass die Umweltbedingungen für unterschiedliche Erträge bei sonst identen Verhältnissen sehr ausschlaggebend sind. Daher sind Landwirte angehalten, sich genau zu überlegen, welche Sorten sie wählen.
Wichtig ist, seine Entscheidung nicht aus der Erfahrung mit einer einzigen Fläche aus einem Jahr zu ziehen, besonders wenn abnormale Witterungseinflüsse vorgeherrscht haben.

 

Erfahrungen aus 2013 für die Zukunft 

Analysiert man die Produktleistung und zieht daraus Schlüsse für die Zukunft, sollte man bedenken, dass viele Maisanbaugebiete 2013 untypische Umweltverhältnisse aufwiesen. Somit kann davon ausgegangen werden, dass 2014 stark differente Bedingungen vorliegen werden. Folgende Punkte über die Wachstumssaison 2013 können dennoch für die zukünftige Hybridwahl festgehalten werden.

  • Die optimalen Bedingungen 2012 bewirkten, dass die Kornfülle einige Tage länger dauerte und letztendlich Rekordergebnisse erzielt wurden. 2013 dagegen war die Reifephase, bedingt durch die Hitze, relativ kurz. Auch in Gebieten mit durchschnittlichen Niederschlägen hat die verkürzte Kornfülle nicht die Spitzenerträge von 2012 zugelassen.
  • Unterschiede in Anbauzeitpunkt und Hybridreife, welche sich auf den Befruchtungszeitpunkt und die Kornfülle auswirken, stehen in engem Zusammenhang mit den Niederschlägen und beeinflussen die Erträge maßgeblich.
  • Vergleicht man 2013 mit den langjährigen Wetterverhältnissen, können Schlüsse gezogen werden, wie sich bestimmte Verhältnisse auf das Pflanzenwachstum und den Ertrag auswirken. Die Kombination aus Kälte und Nässe im Frühjahr, gefolgt von Hitze und Trockenheit im Sommer 2013, tritt nur alle 15-20 Jahre einmal auf. Wählt man nun einen Hybrid, der 2013 besonders gut abgeschnitten hat, läuft man Gefahr, eine Sorte anzubauen, die deshalb nur alle 15 – 20 Jahre Spitzenerträge erzielt.
  • Es wird von Vorteil sein, Erfahrungen aus anderen Jahren stärker zu gewichten als die Erfahrungen aus dem letzten Jahr.
  • Bei der Wahl von Maissorten sollte man sich immer vor Augen halten, dass die beste Strategie zur Risikovermeidung eine Streuung der Sorten beinhaltet. Das Pflanzen von unterschiedlichen Hybriden, die auf die unterschiedlichen Wachstumsbedingungen in ihrer Region zugeschnitten sind, hilft auch das Risiko zu streuen, unabhängig davon, wie die jeweiligen Bedingungen ausfallen.
  • Optimum® AQUAmax® Hybriden von Pioneer helfen, Erträge in bestimmten Gebieten abzusichern. Ihr Pioneer Promotor kann Ihnen wichtige Anhaltspunkte und Wissen für die Sortenwahl liefern.