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11CFT - Häufig gestellte Fragen

 

  Häufig gestellte Fragen zu Pioneer® 11CFT 
   

1. Was bringt Pioneer® 11CFT dem Landwirt?

  • Durch die Erhöhung der Zellwandverdaulichkeit durch einen einzigartigen Wirkmechanismus wird der Futterwert von Maissilagen deutlich gesteigert.
  • Durch die Verringerung des Nacherwärmungsrisikos sinken die Verluste und die Silage hat einen besseren Hygienestatus beim Verfüttern.
2. Wie wird die Zellwandverdaulichkeit durch Pioneer® 11CFT erhöht? 
  • Der spezielle, neuartige Lactobacillus buchneri Stamm in Pioneer® 11CFT setzt während des Silierprozesses spezielle Enzyme frei, die Verbindungen zwischen Lignin und Zellwandkohlenhydraten lösen können. Dadurch wird Ausmaß und Geschwindigkeit des Zellwandabbaus im Pansen gesteigert.  
3. Was bringt eine höhere Zellwandverdaulichkeit? 
  • Eine höhere Futter- und Energieaufnahme: Durch die höhere Zellwandverdaulichkeit kann das Futter im Pansen schneller abgebaut werden, so dass die Verweildauer im Pansen sinkt. Als Folge können die Tiere mehr fressen und damit mehr Energie aufnehmen.
4. Welchen monetären Nutzen hat der Anstieg der Zellwandverdaulichkeit? 
  • Pioneer erwartet einen Anstieg der Milchleistung von 2 kg/Tag, wenn die Maissilage mit 11CFT behandelt wird. Schon ein Anstieg der Leistung um 1 kg/Tag bedeutet eine Erhöhung des Deckungsbeitrages (d. h. nach Abzug der Kosten für Futter und Siliermittel) von über 0,10 € pro Kuh und Tag. Das heißt, bei einer üblichen Rationsgestaltung erhöht sich der pro Tonne Maissilage ermelkbare Deckungsbeitrag um über 8 €.
  • Labordaten zeigen, dass die verbesserte Aerobe Stabilität durch Behandlung der Maissilage mit 11CFT die Nacherwärmungsverluste um etwa 1/5 reduziert. Bezogen auf den Wert von Maissilage entspricht das beispielsweise 0,60 €/t.  
5. Welche Auswirkungen der Behandlung der Maissilage mit Pioneer® 11CFT kann man auf landwirtschaftlichen Betrieben sehen? 
  • Einen Anstieg der Futteraufnahme.
  • Weniger Mobilisation von Körperreserven am Laktationsbeginn.
  • Weniger Nacherwärmung beim verfüttern.
  • Bei typischen täglichen Schwankungen der Milchleistung um 1 – 1,5 kg/Tag (abhängig von Laktationsstadium, Herdenzusammensetzung, Rationsgestaltung, Witterung u. a.) ist der Anstieg der Milchleistung häufig nicht einfach zu merken.
6. Funktioniert Pioneer® 11CFT mit allen Maissorten? 
  • Intensive Untersuchungen mit verschiedenen Maissorten bestätigen die konsistente Wirkung von Pioneer® 11CFT bei der Erhöhung der Zellwandverdaulichkeit. 
7. Kann man den Unterschied in Labor-Futterwertanalysen sehen? 
  • Nein: Da die Zusammensetzung der Silage nicht verändert wird, sondern chemische Verbindungen zwischen Lignin und Zellwandkohlenhydraten durchschnitten werden, können Standard-Labormethoden den Effekt nicht feststellen. Das Ergebnis einer Standard-Laboranalyse zeigt den Futterwert der Silage ohne Siliermittel an. Der Einfluss des Siliermittels ist derzeit nur mit Exakt-Fütterungsversuchen quantifizierbar. 
8. Was ist so besonders an diesen Enzymen? 
  • Kein anderes derzeit bekanntes Siliermittel enthält Bakterien, die speziell zur Verbesserung der Zellwandverdaulichkeit ausgewählt wurden. Pioneer® 11CFT setzt während der Silierung spezielle Enzyme frei, die an die Verhältnisse in der Silage angepasst sind. Damit ist die Wirksamkeit dieser Enzyme sichergestellt. Zudem sind diese Enzyme besonders günstig, da sie nicht teuer gekauft und in die Silage gegeben werden müssen, sondern letztlich aus dem im Erntegut vorhandenen Zucker hergestellt werden.
  • Derzeit erhältliche, enzymhaltige Siliermittel haben häufig allenfalls begrenzten Effekt, da bei reiner Enzymzugabe hohe Mengen teuer appliziert werden müssten, weil sie über die Zeit ihre Wirkung verlieren können sowie nicht notwendigerweise an die Verhältnisse in der Silage speziell angepasst sind.
  • Derzeit bekannte erhältliche Enzymkombinationen können nicht wie 11CFT Verbindungen zwischen Lignin und Zellwandkohlenhydraten lösen. Schließlich können reine Enzyme nicht die aerobe Stabilität der Silage verbessern.