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11CFT

   

  Informationen 2009 / I 

 
Mit Pioneer® 11CFT hat Pioneer zur Maisernte 2008 das erste Produkt einer völlig neuen Siliermittelgeneration auf den Markt gebracht. Der Beginn der Verfütterung der ersten behandelten Silagen ist für uns Anlass, Versuchsergebnisse und Erfahrungen zu präsentieren.

  • Anders als L.buchneri Bakterien bisheriger Siliermittel setzt das neue, nur in Pioneer® 11CFT und Pioneer® 11GFT enthaltene Bakterium L.buchneri LN40177 nicht nur Essigsäure, sondern auch Enzyme frei: Diese Enzyme, (u. a. Ferulatesterasen) machen den Unterschied: Verbindungen zwischen Lignin und anderen Zellwandbestandteilen werden gelöst. Daneben enthalten beide Siliermittel zusätzliche homofermentative Milchsäurebakterien – für einen sicheren und verlustarmen Silierprozess.
     
  • Die Kühe können mehr fressen und mehr Milch geben, weil die Verholzung, ein Schutzmechanismus der Pflanzen, durch die Aktivität der Enzyme umgangen wird. So kommt es zu einem schnelleren und besseren Abbau der Pflanzenfasern durch die Pansen-Mikroorganismen. Eine Verringerung der Strukturwirksamkeit der Silagen wurde dabei nicht beobachtet. Die bekannten allgemeinen Empfehlungen (z. B. DLG) für die Gestaltung von Rationen für Milchkühe sind zu beachten.
     
     
  • Die Resonanz ist sehr groß, viele Landwirte haben Pioneer® 11CFT in ihren Maissilagen eingesetzt. Erste Rückmeldungen aus der Praxis von bereits geöffneten Silagen bestätigen die Unterschiede durch die Behandlung mit Pioneer® 11CFT: Gute, spürbar ansteigende Futteraufnahmen der behandelten Silagen und gute Leistungen der Tiere sowie weniger Probleme mit Nacherwärmung.
     
  • Unabhängige Versuchsergebnisse bestätigen die Leistungsfähigkeit von Pioneer® 11CFT: Die Ergebnisse des mehrmonatigen Versuchs an der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (2008), bei dem sich durch die Behandlung der Maissilage mit Pioneer® 11CFT signifikant höhere Futteraufnahmen (bis zu + 13 %) und Milchleistungen (+ 3,4 kg/Tag FCM in der Gruppe der frisch laktierenden Kühe bzw. + 2,1 kg/Tag FCM im Mittel aller Kühe) ergaben, wurden durch weitere Versuche bestätigt, u. a. einen in Italien durchgeführten Versuch (Universität Padua, 2008). In beiden Versuchen wurde jeweils bei sonst unveränderter Rationsgestaltung nur die Maissilage variiert, d. h. es wurden identische Maissilagen verfüttert, die sich nur durch die Behandlung mit / ohne Pioneer® 11CFT unterschieden.
     
  • Das Freisetzen von Essigsäure ist nicht mit höheren Silierverlusten verbunden, wie dies gelegentlich fälschlicherweise behauptet wird. Das zeigen Untersuchungen verschiedener Landwirtschaftskammern und des Pioneer Silagelabors. Im Gegenteil – es kommt durch die ebenfalls in Pioneer® 11GFT bzw. Pioneer® 11CFT enthaltenen homofermentativen Milchsäurebakterien sogar zu einer numerischen Absenkung der Verluste.
     
     
  • Deutlich weniger Probleme mit Nacherwärmung als Folge der kontrollierten Essigsäurebildung durch Pioneer® 11CFT: In einer Serie von Silierversuchen bei verschiedenen Landwirtschaftskammern und im Pioneer Silagelabor steigerte Pioneer® 11CFT die aerobe Stabilität untersuchter Silagen um über 2 Tage.