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MAXIMUS® Rapshybriden - unabhängige Untersuchungsergebnisse



08/04/2008

Seit 2 Jahren stehen die Pioneer Halbzwerghybriden auch in Thüringen mit jährlich steigender Fläche im Praxisanbau.
In den Agrargenossenschaften Kirchheilingen sowie in Neunheilingen wurden die MAXIMUS® Rapshybriden nicht nur beobachtet und subjektiv eingeschätzt, sondern hier wurden durch die Firma feiffer consult sehr aufwändige Druschversuche unter Praxisbedingungen durchgeführt.

Auf genau vermessenen Schlägen wurden Korn- und Ölerträge ermittelt, Mähdrescherleistungen und Verluste sowie der Kraftstoffverbrauch gemessen.
   

  
Auch im 2. Jahr bestätigten sich die Ergebnisse, und es werden wiederum stabil hohe Erträge und Mehrleistungen des Mähdreschers um 12 - 18 % festgestellt.

     

Simone Steger, Leiterin der Feldwirtschaft in der Agrargenossenschaft Kirchheilingen, fasst ihre Praxiserfahrungen folgendermaßen zusammen:
"Wir bauen seit 2 Jahren Halbzwerge mit steigender Tendenz und gutem Erfolg an. In diesem Jahr standen sie auf 150 ha von insgesamt 686 ha. Ertraglich war der Halbzwerg eine der zwei führenden Sorten und hat auch unter schwierigen Wachstumsbedingungen nicht enttäuscht (siehe Tab. 1). Die Ölgehalte lagen mit 41 - 44 % im oberen Drittel.
     
 
 Tab. 1 Ergebnisse der Praktikerbetriebe
   
 Standort Kornertrag 2007 (rel.)  
 Kirchheilingen
 Mittelwert aller Sorten
 Beste Vergleichssorte
 Halbzwerg PR45D01
 


100

103
103

 Neunheilingen
 Mittelwert aller Sorten
 Beste Vergleichssorte

 Halbzwerg PR45D01


100

104
106
     
 

Wir führen die Halbzwerge pflanzenbaulich ebenso intensiv wie die Normalstrohhybriden auch. Was uns an dem Halbzwerg reizt, ist die gleichmäßige und zielgenaue Abreife. Wir müssen nicht ewig auf die grünen Schoten warten. Unsere Mähdrescherfahrer sind von dem leichten Drusch und den hohen Maschinenleistungen begeistert. Das bringt uns eine gute Erntesicherheit. Und diese Erntesicherheit bezieht sich nicht nur auf den Raps selbst, sondern wirkt weiter bis in den Weizen und andere Folgedruschfrüchte. Je schneller, leistungsfähiger und verlustärmer sich der Raps dreschen lässt, desto sicherer wird auch die Weizenernte, wo die Verluste durch sinkende Qualitäten viel einschneidender sind.

Wenn der Halbzwerg im Roherlös mit anderen Hybriden konkurrieren kann, bleibt immer noch der monetäre Vorteil der besseren Druschfähigkeit, der zwischen 30 und 40 €/ha liegt".

Ihr Kollege Marko Hesse, Geschäftsführer der Agrargesellschaft Neunheilingen, hat ähnlich positive Erfahrungen mit den MAXIMUS® Rapshybriden gemacht.
"Im Jahr 2006 waren die Halbzwerghybriden die einzigen, die mit den Witterungsbedingungen zurechtkamen. In diesem Jahr war es die Sorte mit dem höchsten Ertragsniveau (s. Tab. 1.).
Thüringen hat natürlich eine große Vielfalt an standortlichen Verhältnissen, so dass eine Verallgemeinerung immer schwierig ist. Aber auch die Prüfsortimente der Landessortenversuche bestätigen unsere Ergebnisse. An den V-Standorten erzielte der Halbzwerg mit Abstand das beste Ergebnis, und in der behandelten Stufe der Lössstandorte lag er nur knapp unter dem Versuchsmittel (s. Tab. 2). Das zeigt auch die Einstufung des Kornertrages mit "hoch bis sehr hoch" durch das Bundessortenamt, die übrigens von keiner anderen Sorte übertroffen wird.
Auch in der Einstufung der Phomaanfälligkeit liegt der Halbzwerg gleichauf mit 28 weiteren Sorten, und unter den Hybriden gibt es keine andere Sorte, die eine bessere Einstufung aufweist."
  

Tab. 2                   Kornertrag rel. - Landessortenversuche Thüringen 2007
 
  Lössstandorte Verwitterungsstandorte
    Unbehandelt Behandelt Mittel  Unbehandelt  Behandelt  Mittel 
 Beste Hybride 104  104 104  100  101  100 
 Halbzwerg PR45D01 94  99 97  124  111  117